Stabat Mater

Ballett von Gonzalo Galguera
Musik von Gioacchino Rossini, Benjamin Britten und Ralph Vaughan Williams

»Das ungeheure erhabene Martyrium war hier dargestellt, aber in den naivsten Jugendlauten, die furchtbaren Klagen der Mater Dolorosa ertönten, aber wie aus unschuldig kleiner Mädchenkehle! Das ist die ewige Holdseligkeit des Rossini, seine unverwüstliche Milde!«
HEINRICH HEINE

Musikalische Leitung Michael Balke
Choreografie / Regie / Bühne Gonzalo Galguera
Mitarbeit Bühnenbild Lisa Busse
Kostüme Stephan Stanisic
Video Jacopo Castellano
Dramaturgie Benjamin Wäntig

Sopran Hale Soner
Mezzo Sylvia Rena Ziegler
Tenor Felipe Rojas Velozo
Bass Martin Jan-Nijhof

Ballett Magdeburg
Opernchor des Theaters Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie

[vimeo 142494509 w=900 h=506]

Vorstellungen

Samstag
03. 10. 2015 (Premiere)
19.30 Magdeburg Opernhaus

Sonntag
18. 10. 2015
16.00 Magdeburg Opernhaus

Freitag
23. 10. 2015
19.30 Magdeburg Opernhaus

Sonntag
8. 11. 2015
19.30 Magdeburg Opernhaus

Samstag
28. 11. 2015
19.30 Magdeburg Opernhaus

Donnerstag
10. 12. 2015
19.30 Magdeburg Opernhaus

Samstag
2. 1. 2016
19.30 Magdeburg Opernhaus

Glaube, Liebe, Hoffnung

[…] Galguera transformiert die Marien-Geschichte. Er thematisiert den Übergang vom Weltlichen ins Spirituelle. Von der Musik angelockt, entdeckt in einem fremden Raum eine junge Frau ihren Weg in die Spiritualität. Realität und Mystik verbinden sich, die Erfahrungen verändern ihr Leben. Für die szenische Umsetzung dieser Idee hat Galguera selbst einen assoziationsreichen Bühnenraum geschaffen, eine Art Tunnel der spirituellen Erfahrungen, den man jederzeit verlassen kann. Das schlichte Weiß dieses Raumes steht für die Reinheit und Unschuld Marias. Der faszinierende Bühnenraum, der sich für die Chorsätze öffnet, wird durch die Videoprojektionen des aus Mailand stammenden Jacopo Castellano medial erweitert. Diese faszinierenden Projektionen in schnellem Wechsel sind wie virtuelle Kommentare zu den Texten, zitieren innere und äußere Welten, die Elemente der Natur und wie im Kaleidoskop Veränderungen und Beständigkeit. […]

Herbert Henning (Opernetz.de)

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Die Premiere der Uraufführung von „Stabat Mater“ war ein grandioses Ereignis. Stehende Ovationen im Magdeburger Theater.

[…] Das Bühnenbild, an dem Gonzalo Galguera mitgewirkt hat, in das wesentliche Intentionen seiner Ballettinszenierung einflossen, hat großen Anteil an der spirituellen Präsenz der Aufführung. Es ist äußerer Schauplatz der Kreuzigung, des Schmerzes und des unendlichen Leids einer Mutter und gleichzeitig Bühne ihres inneren Seelenzustandes. Dieser Wechsel von Außen und Innen ohne Umbau, allein durch die Darstellung, Licht oder Video-Einspielungen, ermöglicht den fließenden Übergang der einzelnen Bilder des „Stabat Mater“-Gebetes zu einem Gesamtkunstwerk, den spannungsvollen Wechsel von statischen zu bewegten tänzerischen Bildern. […]

Rolf-Dietmar Schmidt (volksstimme.de)

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Gesangssolisten, Chor und Orchester gestalten mit den Tänzerinnen und Tänzern eine tänzerische Odyssee in die Spiritualität.

[…] Galguera realisiert seine Sicht auf „Stabat Mater“ als eine Art Kommunikation zwischen Musik, den Chorsätzen und dem Solistenquartett, in den unterschiedlichsten musikalischen Formationen. Er bebildert durch die Bewegungen den liturgischen Text, indem er die TänzerInnen in Körperzwiesprache mit den Sängern treten lässt. Und im Chorfinale führt er den Chor aus seiner passiven Beobachterrolle in die Bühnenszene ein und bringt dadurch die unterschiedlichen Ebenen zusammen. Dieser stete Wechsel zwischen Innen– und Außenansichten ist ein beherrschendes Moment der Bühnenraumgestaltung, die Gonzalo Galguera selbst für seinen Ballettabend entworfen hat. Dieser Tunnel-Raum, dessen Seitenwände sich für die Chöre öffnen und schließen, ist durch Video-Projektionen von Jacopo Castellano in ständiger medialer Veränderung. […]

Herbert Henning (tanznetz.de)

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